Sehen, gesehen werden und shoppen | Mädchenflohmarkt im Exhaus

Throwback…. Sonntag vor zwei Wochen. 
An einem Sonntag Ende Mai war ich zum ersten Mal seit gut zehn Jahren auf einem Flohmarkt. Man sollte meinen, ich wäre schneller auf diesen Flohmarkt-Zug aufgesprungen, aber seit ich dort irgendwann mal die Inhalte meines Kinderzimmers verkauft habe, hatte ich das Thema irgendwie abgehakt. Mein Opa mag Flohmärkte und vielleicht ist das sogar der Grund, warum ich sie so lange gemieden habe. Es könnte an dem unterbewussten Wissen gelegen haben, dass ich bei jedem Versuch, erwas zu kaufen oder zu verkaufen, von jemandem wie meinem Opa gnadenlos in Grund und Boden gehandelt werden würde. Handeln ist nicht so meins. Warum können wir uns nicht gleich faire Preise ausdenken und dann auch faire Preise zahlen. Die Verhandelei ist zu viel direkte Konfrontation für mich. 
Auf dem Mädchenflohmarkt habe ich es dann wieder gewagt und ich glaube, ich habe mich ganz gut geschlagen. Das mag auch daran gelgen haben, das Profi-Flohsucher wie mein Opa eher in der Unterzahl waren.  Außerdem hätte es sich für mich sogar gelohnt, wenn ich nichts gekauft hätte, denn ich bin selten mit so vielen guten Outfitideen nach Hause gekommen. Es war einfach ein guter Ort zum People-Watching, mit vielen Mädels, die stilistisch genau auf meiner Wellenlänge waren. 
Und naja, weil ich schon wieder so viele Klamotten mit heim genommen habe, muss ich beim nächsten mal eben auch selbst verkaufen.

Hut – Pork Pie
Sonnenbrille -Asos
Crop Top – Rise Against Shirt, abgeschnitten
Cardigan – H&M
Mom Jeans – Bershka
Sandalen – Bianco

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