In Concert: Die Toten Hosen | +Outfit

Everybody and their mom was here.
Letzten Samstag gaben sich Die Toten Hosen am Bostalsee die Ehre und das ganze Saarland war da. Mindestens. Und wer doch nicht da war, kam dann eben Sonntags zum zweiten Konzert. Anfangs ließ sich sogar die Sonne blicken, später hat was aber dann doch noch geregnet. Die Temperaturen waren aber angenehm und mit Regenjacke ließ es sich bequem aushalten.
Die erste Vorband waren quasi die Toten Hosen selbst, zumindest spielten drei von ihnen schon bei der befreundeten Band aus Argentinien gleich mit. Ich habe zwar kein Wort verstanden, es hat sich aber alles sehr authentisch-punkig angehört.
Bob Geldorf und die Bobcats waren lustig, die hatten einen Typ dabei der die ganze Zeit gerasselt hat. Das wäre auch für mich ein super Instrument, das ich spielen könnte, ich bin nämlich ziemlich unmusikalisch. Die Musik hat Spaß gemacht und man konnte dabei klasse mit dem Popo wackeln.
Turbohintergrund.
Turbonegro hatte ich zwar 2008 schon mal auf einem Festival gesehen, aber ich kann mich nicht wirklich an das Konzert erinnern. An die Turbojugend allerdings schon, die haben mir mal ein Bier geschenkt. Insofern sind sie mir in guter Erinnerung geblieben. Titel wie “I got a knife” und “all my friends are dead” sind nicht unbedingt besonders bildend oder ästhetisch, machen aber trotzdem (oder gerade deswegen) Spaß. Mir zumindest, der Rest des Publikums wirkte eher skeptisch.
Und Die Toten Hosen? Ich muss sagen, ich stand dem Konzert mal wieder etwas skeptisch gegenüber. Das hat zum Beispiel mit dem Pärchen im Partnerlook mit “Tagen wie diesen”-Shirts, die sich im vordersten Bereich zu uns gesellten, zu tun. Es war eben keine Festival-Show, “aber ist das noch Punk-Rock?”
Nachdem die Show dann aber los ging (“Ballast der Republik”), habe ich die beiden aber nicht mehr gesehen, wir waren nämlich sofort mitten drin in der Action und alles war so super wie immer. Campino hatte Geburtstag und hinter mir entrollte sich plötzlich eine etwa 10 Meter lange Saarland-Geburtstagsfahne. Die hätte ich auch gerne mit hochgehalten, aber leider war ich zu klein. Drunter rumhüpfen war aber auch okay. Happy Birthday Campino!
Die Songauswahl hat (zumindest bei mir) keine Wünsche offen gelassen und dank rotem Bändchen für die vordere Zone, habe ich auch super gesehen. Es wurde auch ausreichend rumgesprungen und mitgegröhlt, so kann die Open-Air-Saison ruhig weiter gehen.

Outfit:
Cardigan – s.Oliver
Kleid – H&M
Rucksack – H&M
Socken – Topshop
Schuhe – Dr. Martens

One Comment

  1. Richtig toller Post, der mich an mein Southside Wochenende erinnert 🙂 Ich folge dir nun über GFC, vielleicht schaust du mal bei mir vorbei.

    xx San ❤
    owlspassion.blogspot.com

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