Huckleberry Finn – der Look | Outfit

Ich lebe für Hüte. Wer diesem Blog schon länger folgt, weiß vielleicht, dass Hüte mein allerliebstes Accessoire sind, wenn wir mal von Schuhen als ganz gesonderter Kategorie ausgehen. Brillen, Taschen und Schmuck spielen bei mir eine eher untergeordnete Rolle (allerdings genau in dieser Reihenfolge).

Was ich allerdings nicht bedacht habe, als ich mir die Haare hab abschneiden lassen, ist, dass man, wenn man kurze Haare hat und dazu einen Hut aufsetzt, allzu leicht aussehen kann wie Huckleberry Finn. So geschehen bei diesem Outfit. Ich möchte aber versichern, dass beim Tragen dieses Outfits keine Kaninchen zu Schaden gekommen sind.

Wo wir beim Thema sind: Ich glaube, mich erinnern zu können, dass mein Papa mir als Kind öfter mal aus Tom Sawyer vorgelesen hat und dass ich fand, der Junge sei ein ziemlich ekliger Rüpel. Ich konnte Tom Sawyer fast noch weniger leiden als Michel aus Lönneberga und den fand ich wirklich blöd. Meinetwegen hätten sie den auch in der Hütte lassen können. Eigentlich fand ich ziemlich viele dieser Kinder-Helden nicht sonderlich sympathisch, die Meisten waren ein bisschen fies und konnten Eltern eher als schlechtes Beispiel dienen. Gott sei Dank kam dann irgendwann Harry Potter raus und ich hatte endlich ein ordentliches Vorbild. (Heidi zum Beispiel war ja auch immer nur am Nörgeln.)

(Dies war ein Eintrag aus der Kategorie: Steam of Conciousness.)

Outfit:

Hut – Topshop

Shirt – Second Hand

Hose – Pull&Bear

Sneaker – Adidas Gazelle

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