Gefühlter Minimalismus


“Total schön, aber irgendwie auch langweilig…. ist sicher Kunst.” 
Das ist es, was ich mir oft denke, wenn ich mir Modenschauen im Internet ansehe oder diese über-ästhetisierten Editorials, die man manchmal in den Magazinen unter obskuren Titeln vor die Augen geworfen bekommt. Es reizt mich nicht, weil weder etwas wirklichTragbares dabei ist, dasr sich vor meinem inneren Auge in Outfit-Inspiration umwandelt, noch ist es so provokant, dass es mich zum Nachdenken bewegt. Das ist der Grund, warum ich mehr an Streetstyle ineressiert bin und damit an Einflüssen, die nicht völlig von Mega-Brands kontrolliert sind. (Auch wenn der gegenseitige Einfluss trotzdem immer vorhanden ist, schon klar.) Es gab aber allem Anschein nach auch eine Zeit in der Mode, die voller Experimentierfreude und weniger größenwahnsinnig war. Zumindest hat mir das eine Arte-Doku so vermittelt, die mich wahnsinnig inspiriert hat. Besonders Yohji Yamamoto hat es mir angetan, auch wenn ich mir vermutlich nie etwas von ihm werde leisten können. Die Monki-Bluse in diesem Outfit ist also sozusagen meine Hommage an den Minimalismus der Neunziger.


Bluse – Monki
Rock – Asos
Boots – Asos
Sonnenbrille – Ray Ban
Übrigens: Mich gibt es jetzt auch bei Facebook.

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