Das Land der Sticker | Eindrücke von Hamburg

Politik und Medien

Willkommen in Hamburg. Mir mir. Der schlechtesten Sightseeing-Fotografin aller Zeiten. Ich habe mich nämlich vor einiger Zeit entschlossen, zu versuchen, mir selbst ein bisschen filmen und schneiden beizubringen und habe die Gelegenheit genutzt und in Hamburg jede Menge kleiner Clips aufgenommen. Leider habe ich bei all dem filmen dann vergessen Fotos zu machen, bzw. meistens war ich einfach zu faul die Kamera rauszukramen, bei mir sind das nämlich noch ganz 2000andlatemäßig zwei verschiedene Geräte. Ob ich in der Lage sein werde daraus ein kohärentes Video zu basteln, ist bislang noch völlig unklar. Immerhin, die Outfitfotos habe ich noch hinbekommen. Lookbook und My Style Hit möchten ja schließlich auch gefüttert werden.
Das Land der Sticker, das diesen Blogpost benennt, ist übrigens St.Pauli, falls ihr das nicht schon erraten habt. Ich mag Sticker, also habe ich mich dort sehr wohl gefühlt. (Fährt sonst noch jemand auf das Geräusch ab, wenn man Sticker von der Folie abzieht? Nein?) Weil unser Hostel in St. Pauli war, (unschlagbare 13€ die Nacht – ain’t nobody got money for fancy hotels) haben wir von diesem Stadtteil vergleichsweise viel gesehen. Man kann dort recht gut und günstig essen, fand ich, aber irgendwie lag auch ein Hauch von Gentrifizierung in der Luft. Fragt sich also wie lange noch.
Wie gute Touristen das eben so machen, haben wir sogar eine Stadtführung mitgemacht. Die Sandemans New Europe Tour hatten wir vorher schon in Edinburgh, Dublin und Amsterdam gemacht und sie hat sich jedes Mal gelohnt. Sie ist kostenlos, man gibt dem Guide am Ende einfach ein freiwilliges Trinkgeld und es gibt sie auf Englisch und Spanisch. In Hamburg hat uns ein Kalifornier herumgeführt, der schon seit seinem Studium in Deutschland lebt. Es war total interessant, auf Englisch und aus einer ganz anderen Perspektive etwas über eine deutsche Stadt zu lernen. “You know, Germans love their bureaucracy, so the moved the cabinet to retrieve the file and accidentally discovered a hidden room in the town hall.”
Die Reeperbahn hat mich an den Ballermann erinnert. Nur kälter und irgendwie windiger. Außerdem hat sie zwei Straßenseiten, statt auf einer Seite Meer. Das Publikum zumindest ist unbestreitbar ähnlich. Beides ist eher nicht so mein Ding, also habe ich es auch nur knapp bis “nachts um halb eins” ausgehalten. Wäre die Reeperbahn noch so wie in diesem Video, hätte sie mir sicher besser gefallen. Vintage halt. Verdammte Hipster. Aber wie gesagt, ich bin ja ein guter Tourist. Been there, done that.
 Tag 1:
Mantel – Only
Schal – Vero Moda
Top – Vintage JOOP!
Hose – Asos
Sneaker – Adidas ZX

Öffentlicher-Personen-Nahverkehr – Auch eine ganz fremde Erfahrung
Tag 2:
Hut – Topshop
Shirt – Pretty Sucks
Jeans – Joni Jeans, Topshop
Warum ausgerechnet TLC? Hätte nicht lieber HBO nach Deutschland exportieren können?
Das Schiff im Hintergrund heißt wirklich Loth Lorien.
Tag 3:
Pulli – Urban Outfitters
Latzhose – New Look
Stiefel – Dr. Martens

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