4. Inverness. Loch Ness. Burghochzeit.

Das kleine Städtchen Inverness ist viel aber nicht sonderlich spekatulär. Regnerisch, ländlich und langweilig treffen eher zu wenn man die Einzige in der Stadt ist, die für die großen Konzerte keine Karte hat (Status Quo und Runrig, ich habe mir sagen lassen die seien wichtig). Eben die Konzerte die just an diesem Wochenende (dem an dem wir dort waren, kommt mir wie eine Ewigkeit vor…) stattfanden und zu ziemlicher Bettenknappheit in dem Kaff führten.
Genug vom Städchen selber! Ich habe das Gefühl das meine Einträge immer eher negativ sind (?).
Es gab dort nämlich auch positive und schöne Dinge, wie zum Beispiel den Loch Ness. Bekanntlicherweise wohnt dort ja auch Nessie.

Der Loch selbst ist hübsch und kalt. Taugt zum Bilder machen und drüberschippern. Panorama und so. Das Boot bringt einen nach Urquart-Castle (Sprich: Ööörchzhart, und tu dabei so als würdest du Schleim ausröcheln, das ist sehr schottisch), einer mehr-Ruine-als-Burg-Burg auf einem Hügel am Wasser. Eine Burg ist halt eine Burg, bussiness as usual. Die Tatsache, dass das Gras um die Burg piekfeiner englischer Rasen ist macht die Ruine ein bisschen weniger romantisch, die Braut die gegen Ende unseres Besuches den Weg von “information center” zum Burgtor beschreitet, Dudler vorneweg, Vater im Kilt, dagen schon mehr. ES. WAR. SO. SÜSS. ähäm.
Ich hätte gerne noch eine Weile zugeschaut, aber es fing an zu regnen (keine Überraschung in Schottland) und wir mussten unseren Bus zurück in die Stadt erwischen.

Preview: Kreuzfahrer unter sich.

Auf Inverness folgte eine Zugfahrt (Scenic Route) mit viel schöner Aussischt aber wenig Ruhe, dank klein Angus 2 Sitzreihen weiter, der “Mommy”‘s Aufmerksamkeit keine Sekunde von sich lassen wollte.
Auf die Zugfahrt folge eine Fährfahrt von Newcastle nach Amsterdam, über Nacht. Hatte noch nie auf einem Schüff geschlafen. Juhu!

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