3 Gründe, warum der Herbst super ist.

Es weht ein kalter Wind. 

Und zwar durch meine noch ziemlich nassen Haare, die ich nach dem Sport nicht so richtig trocken geföhnt habe. Das kann mir aber niemand verübeln, für diese komischen Wandföhns in der Sporthalle, aus denen nur lauwarme Luft kommt und die selbst meine sonst ziemlich störrischen Haare komplett platt föhnen, habe ich einfach keine Geduld. Außerdem habe ich Hunger. Also kämpfe ich mich mit halb nassen Haaren durch die Baustelle, die meine Uni ist, von der Sporthalle zur Mensa und ärgere mich, dass es nicht mehr so spätsommerlich schön ist wie letzte Woche. Ja, Sven Plöger hat mich gewarnt, aber ich war trotzdem zu faul meinen Föhn mitzuschleppen. 
Das Ende vom Lied: Ich habe gefroren und rumgemeckert habe ich auch. Dabei ist der Herbst doch eine meiner Lieblingsjahreszeiten. Gleich nach dem Winter. Warum also diese negative Einstellung, kaum dass mir einmal der Wind ins Gesicht weht? 
Um mich daran zu erinnern, warum ich den Herbst super finde und warum wir uns auf die kommende Jahreszeit freuen sollten, habe ich also ganz im Stil von Buzzfeed eine Liste zusammengestellt über die guten Seiten des schlechten Wetters. (Und “Föhn” auf meine Sporttaschen-Checkliste geschrieben.)
1. heiße Getränke
Schwarzer Tee mit Milch und Chaipulver // fluffiger Milchkaffee mit Apple Pie Geschmack
Seit ich mal in einem Café gearbeitet habe, habe ich meinen Respekt vor dem Kaffee eingebüßt. Das soll nicht heißen, dass ich keinen Kaffee mehr mag, sondern das auch die “Profis” ihre Lattes und Macchiatos auch nur mit Wasser kochen. Ein Milchkaffee enthält einen starken Kaffee und Milchschaum, ein Cappuccino einen Teil Espresso einen Teil Milch und einen Teil Milchschaum. All die verrückten Geschmakssorten enthalten so und so viele Pumpschübe Sirup und von Café zu Café ist das ganze noch mal variabel. Kaffee und Tee sind nicht in Stein gemeißelt und der Herbst ist die richtige Zeit, um mit heißen Getränken herumzuexperimentieren. 
Meinen Tee trinke ich derzeit am Liebsten in dieser Stempel-To-Go-Tasse (links), die ich vor ein paar Wochen bei Tchibo eingesammelt habe. Falls ihr sie noch findet, schlagt zu, Sie ist perfekt für die Zu-spät-Losgeher unter uns, die trotzdem noch einen Weg-Tee brauchen. Tee rein, Wasser drüber, kein Stress mit Brühzeiten und Teebeutelentsorgung. Jetzt kann ich endlich auch losen Tee mitnehmen. Ich fand die Tasse so super, dass ich sie mir gleich noch mal für Kaffee besorgt habe, denn der hinterlässt gerne mal seinen Geschmack in der Tasse. Meine Lieblingssorte ist im Moment ein Schwarztee mit einem bisschen Vanille und ja, ich trinke ihn mit Milch. Zum Süßen nehme ich ein Chai Pulver, das macht den Geschmack interessanter als schnöder Zucker. 
Lernmotivationskaffee schmeckt am besten mit einem kleinen Schuss Sirup, sowie Milch und Milchschaum. Ich probiere grade die Sorte “Apple Pie”, geröstete Haselnuss ist aber auch sehr lecker. 
2. Flauschiges
flauschiger Cardigan // flauschiger Pulli // flauschige Söckchen

‘Nuff Said.


3. unverhoffte Motivationsschübe 

Behold – der Organisationstick

Seien wir mal ehrlich – wenn das Wetter draußen garstig ist, dann ist die Überwindung drinnen zu bleiben und zu arbeiten auch nicht mehr so groß. Außerdem kann ich zu dieser Zeit wunderbar meine Organisationsticks ausleben, mir drölf Notizbücher kaufen und mir einreden, was für ein organisierter, ordentlicher, pünktlicher und vorbereiteter Student ich doch im Wintersemester sein werde. Was soll das heißen es ist unnormal, drei verschiedene Kalender zu benutzen?! Ich habe ein Problem damit, dass mir Dinge, die ich nicht auf der Stelle aufschreibe, sofort wieder aus dem Kopf purzeln und ein noch viel größeres damit, mir am Ende zu merken, was ich auf welchen Zettel geschrieben habe. Ich habe für alles ein Notizbuch: für Listen, für Sport, für den Blog. Die Herbstruhe vor dem Weihnachtsstress nutze ich dafür, meine Gedanken und Notizen zu ordnen und meine verstreuten Pläne und Ziele einzusammeln und in Reihe zu bringen. 

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