2. London, Liverpool

Aber zuerst: Paris, der ganze Rest!
Ehm, wo war ich gewesen als mir vor Tagen das Internet abhanden kam? Oh ja. Louvre.

Ganz gebildet mit Karte

Bilder und so. Statuen. “La Joconde. Bitte cette direction.” Was muss man zu der groß sagen? Guckt sie euch vielleicht auf der virtuellen Louvretour an von der ich mal gehört habe. Gibt es die? Die ca 200 Leute davor waren viel eindrucksvoller als das kleine Bild. Habe anscheinend keinen Kunstverstand.

Knippsende Masse Extreme

Am Abend: manger, sponsored by Daddy. OMNOMNOMNOMNOM!
Weiter nach: London ( ich muss viel aufholen, darum ist alles eher knapp, arbeite ich später auf.)
Der Eurostar wäre gern ein Flugzeug. Viel Wartesaal, viel Passkontrolle, wenig Zug. Die Preise und die Beinfreiheit waren auch eher unangenehm.
London ist hübsch sauber und weniger chaotisch als Paris. Das mag an der Ruhe nach dem olympischen Sturm liegen oder auch nicht. Die Tube hat mehr Rolltreppen als die Metro, dafür aber weniger Struktur. Hier fahren die Bahnen auch mal im Kreis (fast) oder bilden so  Blasen (dringend mit Bild illustrieren!)
Please stand on the right.
Please mind the gap between the train and the platform.
Please change here for the Vicrotia line etc.
In Paris kann man sich glücklich schätzen wenn der Zug erwähnt wo man ist. In London ist man froh wenn der Zug auch mal die Klappe hält.
Überhaupt heißt London in meinem Kopf jetzt Land der Hinweise. Auf dem Zebrastreifen steht ” Look left.” Und “Look right.” Die U-Bahn Station weist im 5-minuten-takt darauf hin das “there is a good service operating on all lines.” Mind the doors, mind the doors, mind the doors…
Was hab ich eigentlich noch gemacht in London außer den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen?

“Is this dog?”

Auf der free-walking-Tour hat mir ein sehr Britischer actor viel über verstorbene Hunde, kleiner gewachsene Mitglieder von Gentlemanclubs und grüne Parks erzählt. Based on tips und sehr empfehlenswert!
Wir waren auch wieder im Camden und ich kann noch immer nicht fassen wie viel davon ich auf Klassenfahrt NICHT gesehen habe. Zum Beispiel den Horse-Tunnel-Market wo winzige, bunte, kreative Stände, historische Gebäude und ganz viel Ambiente zusammenkommen.

Endlich hab ich mich auch in den lokalen Dungeon getraut, nicht wie damals in Hamburg. Ja ich hab mich gegruselt. Ziemlich viel. Reden wir nicht drüber.
Ich musste mir Schuhe kaufen ( ich weiß: Haha) weil ich nach drei tagen in meinen Sneakers blutige Füße hatte. Damit ist auch geklärt warum so viele Backpacker Birkenstock Latschen haben.
-hier viele Bilder von Essen und Kaffee hinmachen-
Zwangshalt: Liverpool, weil wir keine direkte Fähre nach Dublin am gewünschten Tag gekriegt haben.
Wer ist dieser Virgin und warum gehören ihm alle Züge, Medien, Handygeschäfte, und überhaupt auch sonst alles?
Liferpool ist hübscher als ich erwartet hatte.

I’m so mature.

Den mehr oder weniger unfreiwilligen Tag haben wir dann dazu genutzt Brave zu sehen, den ich, im Gegensatz zu allen anderen, eigentlich total niedlich und gar nicht grauenhaft fand. Davon abgesehen war es auch mal wieder ganz nett in einem eigenen Zimmer mit eigener Dusche zu schlafen, das außerdem noch ziemlich altehrwürdig war (Vintage sozusagen). Am nächsten morgen dann weiter nach Dublin, über Chester wo ein Zug hin fährt der sich für eine U-Bahn hält und dann weiter nach Holyhead zu einer Fähre die sich für ein Flugzeug hält. (Details der sehr ärgerlichen, unschönen Bummelbahnfahrt dazwischen werden bewusst unterschlagen. Dublin ist schön. Guinness.

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